Der letzte Mensch auf Erden – eBook Anthologie

Freitag, 29. Februar 2008

Als der VSS Verlag letztes Jahr eine eBook Anthologie mit dem Thema „Der letzte Mensch auf Erden“ ausschrieb, fand ich das Thema sehr spannend. Ich wollte unbedingt etwas einreichen, und – obwohl das nicht Bedingung war – wollte ich, dass es in das Verlagsprogramm (überwiegend Fiction und Fantasy) passte. So entstand meine Kurzgeschichte „Jäger“.

Tatsächlich hat es – für mich wirklich überraschend – meine Geschichte in die Anthologie geschafft. Sobald ich mehr Informationen habe (Preis, Erscheinungsdatum etc. gebe ich das hier bekannt.)


Fips und Fienchen im Radio

Mittwoch, 27. Februar 2008

Heute Morgen war es soweit: „Fips und eine Schüssel voll Milchreis“ wurde von Radio Frei gesendet. Wirklich schön gemacht. Ist schon ein irres Gefühl, seine eigenen Geschichten im Radio zu hören  :-))) .
Radio Frei wird mir die MP3 Dateien zur Verfügung stellen, damit ich sie auf meine Kindergeschichten-Seite einbinden kann.


Fips, Fienchen und Co. kommen in die Schule

Sonntag, 17. Februar 2008

Gestern erhielt ich eine Anfrage der Schule Oscar Romero, Hoorn, Niederlande, ob sie meine Kindergeschichten für den Unterricht „Deutsch als Fremdsprache, erstes Jahr“ verwendet werden dürften. Natürlich habe ich gerne zugestimmt :-).


Kurzgeschichte: Die Anderen

Sonntag, 17. Februar 2008


Die Anderen
Von Axel Baumgart

Der Feuerwehrmann kämpft mit den Tränen. Erbarmungslos zoomt die Kamera auf den Tropfen, der sich aus dem Augenwinkel löst. Das ist genau die Art von Bild, die die Reporterin sucht. Das Bild muss eine Geschichte erzählen, die über die eigentliche Meldung hinausgeht. Etwas, was die Nachrichtensender der Konkurrenz nicht bringen.

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Fips und Fienchen im Radio

Freitag, 15. Februar 2008

Am Dienstag, (12.2.08) wurde ich von einem Radiosender aus Erfurt, Radio FREI, angemailt. Der Sender fragte an, ob sie meine Fips und Fienchen Geschichten in ihrem Programm senden dürften. Nach einem Telefonat heute waren wir uns schnell einig: Fips und Fienchen kommen ins Radio, mittwochs um 07:20 morgens. Der genaue Starttermin steht noch nicht fest, aber es wird wohl sehr kurzfristig losgehen.

Ich freue mich sehr und bin schon auf die erste Sendung gespannt.

Mehr zum Sender, Frequenzen und Livestream gibt es hier:

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Dialog: Typisch deutsch

Mittwoch, 6. Februar 2008

Typisch deutsch [eine Spielszene für zwei Personen]
Von Axel Baumgart

In einer mitteldeutschen Kleinstadt sitzen zwei Männer im Wartezimmer eines Arztes. Der erste hat einen Kopfverband, deutlich erkennbare Hämatome im Gesicht und ein geschwollenes Auge. Er hat braune Haare, trägt eine Jeans und ein kariertes Hemd. Er ist etwa 50 Jahre alt. Der zweite ist blond, hat ein weißes Hemd und eine Stoffhose an und ist um die sechzig. Er hat keine auf den ersten Blick erkennbare Krankheit, sitzt aber mit krummen Rücken etwas schief auf dem Stuhl. Der blonde Mann beugt sich zu dem anderen Patienten und beginnt zu sprechen:

„Der Doktor hat ja wirklich einen guten Ruf.“

„Hm …“

„Da wartet man doch gerne etwas länger.“

„Hm …“

Der Patient mit dem Kopfverband nimmt sich eine Zeitung und beginnt zu lesen.

„Ich bin schon drei Jahre Patient hier. Und davor bei seinem Vorgänger. Aber der hat meine Rückenprobleme nie in den Griff bekommen.“

„Hm …“

Der Patient mit dem krummen Rücken ignoriert den offensichtlichen Wunsch des anderen Patienten zu lesen und redet weiter.

„Jahrelang hat der rumprobiert und keine Lösung gefunden. Na ja, war halt auch ein Italiener. Vielleicht sind die in Italien ja noch nicht so weit mit der Medizin.“

„Hm …“

„Mein Zahnarzt hat einen Patienten, der ist Spanier. Oder Portugiese. Macht ja eh fast keinen Unterschied. Der ist auch nie zufrieden mit seinen Zähnen und Kronen. Die verstehen eben einfach nicht, wie moderne Medizin funktioniert.“

„Hm …“

„Egal ob Griechenland, Türkei oder die ganzen anderen ehemaligen Ostblockländer, die sind auch ganz allgemein noch nicht so weit wie wir.“ Der immer noch lesende Patient dreht dem Sprecher etwas den Rücken zu, in der Hoffnung, in Ruhe gelassen zu werden. Vergebens. „Drum sind ja auch so viele von denen hier. Schauen sich an, wie alles funktioniert, gehen dann zurück und versuchen, uns fertigzumachen. Aber das hat noch nie funktioniert.“

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Dialog: Wie der Sand zwischen meinen Fingern

Montag, 4. Februar 2008

Wie der Sand zwischen meinen Fingern

Von: Axel Baumgart

„Jetzt liegen wir schon den ganzen Vormittag am Strand und haben noch kein Wort gesprochen.“

„Aber man muss doch nicht immer reden, oder? Ich finde es auch ‚mal schön, nichts sagen zu müssen.“

„Aber wir reden gar nicht mehr. Gestern und die Tage davor haben wir auch hier gelegen und nichts gesagt.“

„Aber wir haben doch abends geredet. Wir haben überlegt, ob wir im Hotel essen oder weggehen. Wir haben besprochen, was wir heute machen. Ich hab vorgeschlagen, einen Mietwagen zu nehmen und die Insel zu erkunden. Du wolltest aber lieber wieder an den Strand. Wir reden doch.“

„Ja, wir bereden Dinge, aber wir reden nicht richtig miteinander.“

„…“

„Warum sagst du nichts?“

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