Schreibt ein Ende zu meiner Geschichte

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Jeder ist eingeladen, sein eigenes Ende zu meiner Geschichte um den Spieler Denis Kudalenko zu schreiben. Einfach hier Klicken:  Mitschreibgeschichte

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Das Buch „Märchenbasar Vol. 3“ ist erschienen

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Das dritte Buch des Internetprojektes Märchenbasar ist erschienen. Nachdem der Verlag gewechselt wurde, ist das Buch mit jetzt 10,90 EUR etwas teurer als die ersten beiden, ist aber auch in der Verarbeitung deutlich besser und durch die liebevolle Gestaltung mit einem passenden Bild zu jedem Märchen wirklich jeden Cent wert.Mein Märchen „Der vierte Wunsch“ ist auch in diesem Buch enthalten. Wer ein von mir signiertes Exemplar möchte, wende sich bitte an mich per EMAIL: axel@baumaxe.de mit dem Betreff „MB3 Bestellung“.


Nach der Buchmesse 2008

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Es hat viele Vorteile in Frankfurt zu wohnen: Viel Kultur, tolle Restaurants, eine Bundesligamannschaft auf einem Nicht-Abstiegsplatz (zumindest heute) und die Buchmesse.

Zur Buchmesse 2008 hatte ich die Gelegenheit, eine Autorin persönlich zu treffen, die ich bislang nur über das Internet kannte: Berta Berger (Homepage).

Leider hatte ich nicht allzuviel zeit, weil berufliche Termine drängten, aber es war ein angenehmes Treffen, was wir zur nächsten Buchmesse wiederholen möchten.


Kurzgeschichte: Das Leben in der Mitte

Sonntag, 12. Oktober 2008

Das Leben in der Mitte

Axel Baumgart

Jetzt war ein guter Zeitpunkt, um über sein Leben nachzudenken. Er war heute zweiundvierzig Jahre alt geworden. Mit etwas Glück würde er noch einmal zweiundvierzig Jahre leben. Sein kleines, spießiges Reihenhäuschen in der norddeutschen Provinz war zur Hälfte abbezahlt.

Nach vierundzwanzig Jahren Berufstätigkeit hatte er es zum Niederlassungsleiter eines bedeutenden deutschen Automobilherstellers gebracht. Firmenintern wurde er als Mitglied des mittleren Managements geführt. Wenn er so lange durchhielt, würde er in etwa vierundzwanzig Jahren in Rente gehen.

Seit fünfundzwanzig Jahren war er mit ein und derselben Frau sexuell aktiv. Angenommen, sein Urologe war so gut, wie sein Ruf, würde das vielleicht auch die nächsten fünfundzwanzig Jahre so weitergehen. Er war seiner Frau immer treu gewesen, wenn man das Sommerfest vor fünf Jahren nicht zählte. Aber da war er so besoffen gewesen, das konnte einfach nicht zählen.

Vor genau dreizehn Jahren war sein erstes Kind geboren worden. Wenn alles nach Plan verlief, würde in dreizehn Jahren das letzte aus dem Haus sein. Sein Vater lebte noch, seine Mutter war tot.

Er war Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, ging jeden Sonntag zum Stammtisch und war ein angesehener Kunde der örtlichen Sparkasse.

Er hatte getan, was getan werden musste. Er hatte ein Haus gebaut, einen Sohn gezeugt und heute Morgen einen Baum gepflanzt. Niemand konnte ihm etwas vorwerfen.

Seine Kindheit war nicht einfach gewesen, mit so einer Mutter. Nie war etwas gut genug gewesen, Freunde grundsätzlich der falsche Umgang, spätere Freundinnen immer Schlampen. Es war nicht seine Schuld. Den Rest des Beitrags lesen »


Nächster Autorenstammtisch am 05. November 2008

Sonntag, 12. Oktober 2008

Weitere Details  H I E R